Netzwerke
Das LAQUILA stellt über den Arbeitsbereich 3 für die mit der Lehrerausbildung betrauten Akteure im nachgeordneten Bereich des Ministeriums für Schule und Bildung eine stabile und leistungsfähige Netzwerkinfrastruktur bereit. An allen betreuten Standorten – darunter die Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL), staatliche Schulen und das Haus für Lehrerfortbildung Kronenburg – sorgt der AB3 für die Planung, Bereitstellung und den Betrieb von lokalen Netzwerken für die Landesverwaltung sowie von drahtlosen Netzwerken (WLAN) und breitbandigen Internetzugängen für die ausbildungsfachliche Verwendung.
Der AB3 verantwortet im Zusammenhang der LVN Bereitstellung (Landesverwaltungsnetz) nicht nur die technische Umsetzung vor Ort, sondern auch die Koordination mit Netzbetreibern, die Überwachung der Bandbreitenauslastung sowie die schnelle Reaktion bei Störungen. Durch die konsequente Modernisierung und Standardisierung der Netzwerkinfrastruktur schafft der AB3 die Grundlage für digitales Lehren, Lernen und Verwalten auf zeitgemäßem Niveau.
Serverinfrastrukturen – zuverlässige Systeme im Hintergrund
Für den reibungslosen Betrieb zentraler IT-Dienste betreibt der Arbeitsbereich3 des LAQUILA eigene Server- und Technikräume an verschiedenen Standorten. Diese bilden das Rückgrat der digitalen Infrastruktur und ermöglichen die Bereitstellung von Anwendungen, Datenbanken, Backup-Diensten sowie Datei- und Webservern. Die Serverumgebungen werden dabei unter Einsatz aktueller Virtualisierungstechnologien betrieben und regelmäßig aktualisiert, gewartet und dokumentiert.
Der AB3 ist verantwortlich für die Planung, Entwicklung und den Betrieb dieser Infrastruktur – einschließlich der Stromversorgung, Klimatisierung, Notfallvorsorge und physikalischen Zugriffssteuerung. Auch die Weiterentwicklung bestehender Systeme gehört zum Aufgabenbereich, etwa bei der Einführung neuer Dienste, der Migration bestehender Systeme oder der Integration moderner Datacenter-Managementlösungen. So wird sichergestellt, dass die serverseitige Infrastruktur jederzeit verfügbar, leistungsfähig und erweiterbar bleibt.
Sicherheitsinfrastrukturen – Schutz durch Technik und Struktur
In einer zunehmend digitalisierten Bildungsverwaltung ist die Informationssicherheit ein zentrales Anliegen. Das LAQUILA verantwortet daher die Umsetzung technischer Schutzmaßnahmen, um IT-Systeme, Netzwerke und Daten gegen interne wie externe Bedrohungen abzusichern. Zum Einsatz kommen dabei unter anderem zentrale Firewall-Systeme und Sicherheitsmanagementlösungen.
Ergänzt wird die technische Sicherung durch strukturierte Prozesse auf Grundlage des BSI-Grundschutzes, die regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Der AB3 sorgt für ein durchgängiges Sicherheitsniveau über alle betreuten Systeme hinweg.
Ziel ist es, einen ganzheitlichen Schutzansatz zu verfolgen – von der Gefahrenprävention über die frühzeitige Erkennung bis zur strukturierten Reaktion im Fall von IT-Sicherheitsvorfällen. Die Sicherheitsinfrastruktur des LAQUILA trägt so wesentlich zur Stabilität und Vertrauenswürdigkeit der digitalen Bildungslandschaft in Nordrhein-Westfalen bei.